Viel zu wenige junge Menschen greifen heute den Beruf des Optikers auf. Es gibt zwar Optiker und Brillengeschäfte in nahezu jedem Ort, der Nachwuchs für diesen so wichtigen Beruf bleibt allerdings aus. Schon seit längerem klagt man über rückläufige Lehrlingszahlen. Auch ist man mit der Situation, dass viele Lehrlinge ihre Ausbildung zum Optiker abbrechen, nicht unbedingt zufrieden.

In einigen Regionen des Landes besteht bereits ein akuter Mangel an jungen Fachkräften, welche Experten in Themen wie Kontaktlinsen und Brillen werden sollen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Optikergeschäfte aufgrund der Pensionierung ihrer Inhaber schließen müssen. Meist ist niemand zur Stelle, der den Verkauf von Kontaktlinsen und Brillen, sowie die Beratung der Kunden weiterführt. Diese Situation lässt die Verantwortlichen der österreichischen Bundesinnung für Augenoptiker jetzt eine besondere Kampagne starten. Sie laden interessierte Jugendliche für einen Tag in verschiedene Betriebe ein, um ihnen die Berufsgattung der Augenoptiker schmackhaft zu machen. Zielgruppe dieser Aktion sollen vor allem die Jahrgänge der 4. Klassen in Hauptschulen, sowie Klassen polytechnischer Lehranstalten sein. Ob das Konzept aufgeht, wird man im Herbst sehen, wenn es für viele Schüler des Landes gilt, sich für eine Ausbildungsvariante zu entscheiden.

Mit einer gänzlich anderen Situation sieht sich einer der Hauptlieferanten von Optikern und Verkäufern von Kontaktlinsen derzeit konfrontiert. Der Kontaktlinsenhersteller Acuvue beschäftigt weltweit immer mehr Mitarbeiter. Nicht nur aufgrund hoher Produktionszahlen, sondern auch wegen hoher Investitionen im Forschungs- und Entwicklungsbereich, werden regelmäßig neue Jobs angeboten. In dieser glücklichen Lage befinden sich nicht nur die Unternehmenszentrale in den USA, sondern auch einige Werke in Mitteleuropa. Vor allem die Niederlassungen in Deutschland genießen den Vorteil eines sehr beliebten und ausbaufähigen Unternehmensstandortes. Acuvue ist wohl die beliebteste Kontaktlinse. Auch am heimischen Markt. Zu hoffen bleibt, dass es auch in Zukunft genügend heimische Augenoptiker und Verkäufer von Kontaktlinsen gibt, welche die Produkte von Acuvue vertreiben werden.


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Ein Kommentar zu “Wer verkauft in Zukunft Kontaktlinsen”

  1. Haruam 13.04.2010 um 14:59

    Also ich muss sagen, dass mit dieser Berufszweig aber auch lange völlig unbekannt war. Wenn man jung ist braucht man noch oft keine Brille und hat eventuell gar keinen Bezug zu so einem Beruf.
    Die Werbung ist ja nicht allgegenwärtig (wenn man mal die einfache Brillenwerbung außen vor lässt)…

    Ich wusste nicht, dass es einen Mangel gibt. Wenn ich in die Fielmann Filialen schaue ist dort immer sehr viel Personal (und auch junge Leute).

    Guter Beitrag.

    Grüße

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